Folge 3: Die Neue Rechte und der Literaturbetrieb

Shownotes

In dieser Folge von Literatur im Betrieb sprechen die Hosts Erika Thomalla und Mladen Gladi über das Verhältnis zwischen Literaturbetrieb und Politik. Besonders die Neue Rechte betrachtet Literatur nicht als Nebenschauplatz, sondern als zentrales Feld politischer Einflussnahme und baut eigene Verlage, Blogs, Podcasts, Lesekreise und sogar Buchmessen auf.

Zu Gast ist der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Steffen Martus der HU Berlin, der in seinem Buch „Erzählte Welt – Eine Literaturgeschichte der Gegenwart“ aufzeigt, wie verschiedene Erzählformen unterschiedliche politische Lesarten haben. Gibt es gar eine rechte Poetik?

Anschließend gibt die Literaturwissenschaftlerin Dr. Kristina Mateescu der LMU München Einblick in ihre Forschung zu den Inhalten rechter Verlage und ihren Vermittlungsformen - von Kinderbüchern bis zur NS-Kriegsliteratur. Welche Mechanismen werden bewusst genutzt, um eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen?

Weiterführende Links und Informationen

Steffen Martus - Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, Rowohlt Berlin 2025

Dr. Kristina Mateescu - „Tiefe Lektüren“. Esoterische Kommunikationspraktiken der 'Neuen Rechten', DVjs Volume 98, 2024

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